Kindergarten Prittriching
Krippe

Krippenpersonal:

1 Erzieherin
1 Kinderpflegerin
1 päd. Ergänzungskraft

Gruppenstärke:

In der Krippengruppe werden 15 Kinder im Alter von 1-3 Jahren betreut.

Pädagogische Arbeit:

Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist der BEP und das Bild vom Kind als "kompetenten Säugling", d. h. Dass Kinder ihre Bildung und Entwicklung von Geburt an aktiv mitgestalten; Jedes Kind unterscheidet sich durch seine Persönlichkeit und Individualität von anderen Kindern.

Eingewöhnung:

Wir legen großen Wert auf eine gute und sensible Eingewöhnung, da die positive Bewältigung von Übergängen (Transitionen) auch eine positive Auswirkung auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes hat. Die Eltern bekommen vorab einen Eingewöhnungsfragebogen und es findet ein eigener Elternabend für die "neuen" Eltern statt. (Vorbereitungsphase) Bei der Eingewöhnung orientieren wir uns am "Münchener Eingewöhnungsmodell". Im Nachfolgenden wird dies kurz erläutert: In den ersten 3 Tagen (Grundphase) ist eine vertraute Bezugsperson mit dem neuen Kind in der Krippe. Pflegesituationen wie Essen, Schlafen, Wickeln übernimmt diese Person; ansonsten hält diese, sich soweit das Kind es zulässt, passiv. Wir versuchen dabei positiven Kontakt zu dem neuen Kind herzustellen (Spielsituationen, Gruppe ist mit eingebunden); eine genaue Beobachtung (Interessen, Verhalten) sind hierbei sehr wichtig. Das neue Kind bleibt in den ersten 3 Tagen ca. 2-3 Stunden in der Krippe. Je nachdem, wie offen das Kind ist und wie schnell wir den Kontakt zu dem Kind herstellen können, verabschiedet sich die Bezugsperson am 4. Tag bewusst für kurze Zeit (max. 1 Stunde), bleibt aber in der Einrichtung. Während der Eingewöhnung übernimmt immer die gleiche neue Bezugsperson die "Verabschiedungssituationen" sowie alle pflegerischen Situationen (Sicherheit/Vertrauen). Falls das Kind aber sehr an gespannt ist und sich nicht beruhigen lässt, wird die Bezugsperson wieder geholt. Je nachdem, wie dieser 1. Trennungsversuch verläuft, wird die weitere Eingewöhnung langsam aufgebaut (Stabilisierungsphase) Eine ehrliche und regelmäßige Rückmeldung an die Eltern ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil unserer Eingewöhnung und Erziehungspartnerschaft. Wenn das Kind ohne Probleme die Betreuungszeit bewältigt, ist die Eingewöhnung abgeschlossen ( Schussphase)

Unser Tagesablauf in der Krippengruppe

Um den Kindern Sicherheit im Tagesablauf zu geben, strukturieren wir unseren Gruppenalltag mit vielen Ritualen und wiederkehrenden, pädagogischen Elementen Freispiel: Die Kinder kommen in der Gruppe (Bringzeit ist von 7.00 Uhr-8.30 je nach individueller Buchungszeit) an. Im Freispiel suchen sie sich weitgehend selbst das Spiel und ihren Spielpartner aus. Wir geben Impulse und unterstützen das Kind dabei, in dem wir an den Interessen der Kinder anknüpfen. Das Freispiel ist ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Tages, da dies für die Entwicklung des Sozialverhaltens sehr wichtig ist. Die Kinder lernen im Spiel auf Bedürfnisse/Reaktionen der anderen Kinder einzugehen bzw. diese wahrzunehmen. Kinder lernen am besten von anderen Kindern! (Altersunterschiede, Unterschiede in den einzelnen Entwicklungsbereichen...)

Morgenkreis:

Dieser ist fester Bestandteil unseres Vormittages. Wir kommen als Gruppe zusammen und erleben uns als Gemeinschaft. Wir beginnen unseren Morgenkreis mit unserem Begrüßungslied als festes Ritual, feiern Geburtstage, bereiten uns auf Jahreskreisfeste vor, greifen Gruppenthemen auf und lernen Bewegungs-, Spiellieder und Fingerspiele.

Gemeinsame Brotzeit

In der Krippengruppe findet die Brotzeit gemeinsam statt. Pädagogischer Schwerpunkt liegt hier ebenfalls auf dem Erleben von Gemeinschaft. Wir unterstützen die Kinder dabei in ihrer Selbstständigkeit beim Essen (lebenspraktischer Bereich)

Freispiel/Angebote

Nach der Brotzeit können die Kinder entweder erneut ins Freispiel gehen oder bei Angeboten mitmachen (Kleingruppenangebote wie Basteln, Kneten, Geschichten hören, Klanggeschichten, Angeboten zu den jeweiligen Gruppenthemen...). Je nach Bedürfnis der Kinder ist dann auch unser Bällebad "geöffnet". Turnen und Bewegung Wir können die räumlich angrenzende Turnhalle bei Bedarf jeden Tag in der Früh und zu der Mittagszeit benützen; An diesen Tagen findet der Morgenkreis in der Turnhalle statt und die Kinder können sich anschließend ausgiebig in der aufgebauten Bewegungslandschaft austoben. Unser pädagogisches Ziel ist es, die Freude an der Bewegung zu fördern und die Kinder individuell in ihrer motorischen Entwicklung zu unterstützen.

Abschlusskreis:

Wir treffen uns nach dem Aufräumen noch kurz auf unserem Bauteppich und schließen den Vormittag mit ein paar Liedern und Fingerspielen ab.

Garten:

Wir gehen fast bei jedem Wetter in unseren krippeneigenen Garten; Je nach Betreuungspersonal und Alter der Kinder besuchen wir auch die Kindergartenkinder in ihrem Bereich.

Mittagessen:

Die Krippenkinder gehen um 12.00 Uhr zum Mittagessen in unseren Gruppenraum. Das Mittagessen wird uns warm geliefert und wir können gemeinsam essen.

Schlafen

Wir haben den Schlafraum neben dem Krippenraum; jedes Kind, das schlafen soll, hat eine eigene Matratze; Rituale von Zuhause werden, wenn möglich aufgegriffen; Bei Bedarf können die Kinder natürlich auch am Vormittag schlafen.

Sauberkeitserziehung:

Bei der Sauberkeitserziehung knüpfen wir am Interesse und am Verhalten (Zuhause) an. Wir unterstützen und geben Impulse, wenn das Kind von sich aus Interesse signalisiert. Das Alter des Kindes kann dabei sehr unterschiedlich sein (individuelle Entwicklung).

Übergang in den Kindergarten:

Alle Kinder die im Kalenderjahr 3 Jahre alt werden, gehen ab September in den Kindergarten. Wir bereiten diese durch gemeinsame Waldtage, gemeinsames Singen in der Turnhalle, Besuche der Funktionsräume und durch das Feiern gemeinsamer Feste auf den Übergang in den offenen Kindergarten vor. Wir schaffen darüber hinaus Gelegenheiten, bei denen die Kinder sowohl ihre neuen Bezugspersonen als auch (vertraute) Kindergartenkinder kennen lernen. Die Kinder werden auch so weit vorbereitet, dass sie sich in den neuen Räumlichkeiten gut orientieren können.